HKT Ladeluftkühler

     

 

 

11. DEZEMBER 2018

Heute gibt es ausnahmsweise mal nur Text. :) Ich habe einen Halter an der Stirnwand befestigt der dann später das Wasserrohr hält welches zumn Vaico Kühlmittelflansch führt. Der Vaico - Kühlmittelflansch wurde um 180° gedreht da der Wasseranschluss am neuen Kühler sich oben rechts befindet. Am alten Kühler war dieser Wasseranschluss oben, an der linken Seite des Kühlers. Aus diesem Grund musste das Wasserrohr die Seite wechseln und befindet sich nun auf der rechten Seite. Ich möchte dass alle Rohre auf Silentblöcken befestigt werden, damit diese die Schwingungen des Motors ausgleichen können und so komplett entkoppelt sind. Das ist wichtig da sich sonst Risse bilden können.

Ich habe heute mit Schweizer Motorsport telefoniert wegen meinen Kühlern. H. Schweizer hat mir die Zeichnungen der beiden Kühler, Zwecks Freigabe, zugesandt. Diese suind nun bestellt und werden in der ersten Januarwoche angefertigt. Lieferung erfolgt in der 3. Woche Januar oder Ende Januar.

Ich werde in der Zwischenzeit meine Ansaugung, LMM und SUV mit Ladedruckregler für den Catchtank, fertigstellen. Das SUV, Schubumluftventil, war vorher am Ausgang bei der Drosselklappe angeschlossen. Das möchte ich ändern, das SUV wird nun am Eingang angeschlossen, also am Eingang zum WLLK. ( Wasserladeluftkühler ).

10. DEZEMBER 2018

Heute habe ich weitere Kleinteile aus Aluminium, wie Halter, Bügel und Abstandhalter für die Kühlwasserrohre hergestellt. Das untere Wasserrohr welches zum Kühler führt wurde heute provisorisch an den Haltern befestigt die ich am Wochenende angefertigt hatte.

Des Weiteren habe ich heute das Angebot von Schweizer Motorsport für die beiden Kühler bekommen und Schweizer auch gleich den Auftrag für die Herstellung der beiden Kühler erteilt. Ich möchte die Lieferfristen so klein wie möglich halten damit ich Ende März mit dem Umbau fertig bin.

Ich habe heute auch ein Angebot bekommen für die Herstellung der Wasserladeluftkühler die aus dem BMW 6er stammen. Ich bin immer von 1 Wasserladeluftkühler ausgegangen aber laut KREP Motorsport sind bei meiner Motorleistung 2 Wasserladeluftkühler notwendig. Diese werden zusammen geschweisst und sind so in Reihe geschaltet. Die Anfertigung der beiden Wasserladeluftkühler, sind laut KREP sehr aufwendig und die Lieferzeit beträgt 2 Monate. Das Ganze enttwickelt sich zu einem finanziellen Fiasko. Es ist nicht so  dass die Teile übermässig  teuer sind oder die Firmen Teile anbieten mit übertriebenen Preisen, Motor KREP bietet mir zb. die beiden Wasserladeluftkühler komplett einbaufertig zu einem sensationellen Preis an, es werden einfach viele Teile benötigt. Müsste man einer Firma die Arbeitsstunden korrekt bezahlen, wäre dieser Umbau nicht machbar. Wenn ich alleine die Zeit rechnen würde, die ich für die Anfertigung von Kleinteilen, wie Halter, Stützen, Winkel und Bügel usw, benötigt habe, es wäre unbezahlbar. Jetzt verstehe ich warum eine Firma zb. die Wasserrohre mit Kabelbinder befestigt. Würde man dem Kunden die Stunden für die Halter usw berrechnen, der Preis würde sich locker verdoppeln und kein Kunde der Welt würde so viel Geld für den Umbau zahlen. Aber dafür ist es bei mir nahezu pefekt umgesetzt und meine Arbeitsstunden kosten nichts. 

 

 

7. DEZEMBER 2018

Heute wurden verschiedene Kleinteile fertiggestellt. So zum Beispiel einen Halter für das Aluminium - Wasserrohr welches auf der rechten Seite am unteren Rahmenrohr unter dem Turbo verlegt wird. Wie bereits geschrieben , ich möchte diese Aluminiumrohre nicht starr oder fest mit dem Rahmen verbinden da ich Risse nach einiger Zeit befürchte. Die Zangsluftführung nimmt auch Gestalt an, ich habe mir einen Halter, der die seitlichen Aluminiumbleche trägt, angefertigt. Der Halter wird mit 3 Stück M6 Schrauben oben in bereits bestehenden oder vorhandenen Gewindelöchern, befestigt. Um das Ganze fertig zu stellen benötige ich aber die beiden Kühler. Auf dem oberen Foto rechts sieht man die 2 seitlichen Aluminiumbleche. Die Schutzfolie ist noch zum Schutz der Oberfläche vorhanden.

Auf den unteren Fotos erkennt man den Halter der die seitlichen Aluminiumbleche trägt. Ich hatte auch ein sehr gutes Gespräch mit H.Schweizer senior, wir haben zusammen verschiedene Änderungen an den Kühlern vorgenommen. Die Wasseranschlüsse am NT - Kühler, Niederdruckkühler des Wasserladeluftkühlers, sind in 22mm ausgeführt. Grösser geht nicht wegen der seitlichen Kästen. Bedingt durch die Querschnittsverringerung der Wasseranschlüsse, der NT - Kühler hat Wasseranschlüsse vonn 22mm Durchmesser und die EWP 80 Wasserpumpe hat Wasseranschlüsse von 35 mm, sinkt die Förderleistung der elektrischen Wasserpumpe EWP 80 von 80Liter auf 35 - 40 Liter. Also ein Verlust von 50%. Es reicht aber trotzdem aus um den Wasserladeluftkühler und den NT - Kühler zu speisen.

Ich habe heute auch eine Bestellung bei ISA Racing gemacht, bestellt wurden alle Samco - Rohre, Ringösen, Alurohre usw. Ich muss warten bis alle Teile geliefert worden sind, ich benötige dringend die Kühler damit ich weiter komme mit dem Projekt.

  

  

4. DEZEMBER 2018

Die Tage werden ruhiger, das Modell der Kühler ist bei Schweizer Motorsport und nun heisst es warten bis der Kühler geliefert wird.Heute habe ich mit der Zwangsluftführung vor den Kühlern begonnen. Ich habe wieder Schablonen aus Karton hergestellt und zuvor die Konturen aus der Nase übernommen. Es ist eine elendige Fummelei bis die Modelle passen. Ich habe mindestens gefühlte 200 Mal die Nase auf und abmontiert. Es sieht nach nicht viel aus, will man es jedoch genau anpassen gehen Stunden mit Schneiden und Überlegen um. Ich habe mindestens 1 Stunde überlegt wie ich dann später die Luftbleche aus Aluminium halten und festschrauben kann. Ich möchte diese nicht am Kühler festschrauben, da sonst am Kühler nach einer gewissen Zeit, Risse entstehen können. Ich habe nun eine gute Möglichkeit gefunden diese festzuschrauben, ich benötige jedoch, zum Anpassen der Aluminiumbleche, die Kühler. Die Aluminiumbleche sind geschnitten und die Aufhängungen sind vorbereitet und gekantet. 

Das Teil auf dem Foto unten rechts habe ich am Ansaugrohr des LMM entdeckt. Ich kannte das Teil bis dato noch nicht, es handelt sich um ein Ladedruckregelventil der Motorentlüftung. Da ich alles abgebaut habe und die meisten Dinge erneuert werden, werde ich dieses Teil auch gegen ein Neues ersetzen.

Ich habe mir vorgenommen alle Schlauchschellen gegen neue Schlauchschellen zu ersetzen und es kommen eine Menge zum Vorschein.

In meiner Werkstatt hängt eine Liste auf der ich alle benötigten Teile für den Umbau notiere. Stelle ich beim arbeiten fest dass ich noch ein Teil benötige, wird dieses sofort auf der Liste notiert und eine Zeichnung mit einer Notiz angefertigt. Trifft dann das bestellte Teil ein, weiss ich sofort an Hand der Zeichnung wie ich mir den Einbau dieses Teils gedacht hatte. Das erleichtert die Arbeit ungemein.

 

 

3. DEZEMBER 2018

Das Bodenblech aus Aluminium wurde neu, mit verstärkter Bodenplatte, hergestellt. Die neue elektrische Wasserpumpe muss ein wenig geneigt eingebaut werden. Diese wurde am tiefsten Punkt im Motorraum eingebaut. Ich hatte mir verschiedene 90° Samco Rohre bestellt damt ich die benötigten Platzanforderungen überprüfen konnte. Der Eingangsstutzen der Pumpe wird mit einem 90° Bogen mit dem Niederdruckkühler ( NT - Kühler ) am unteren Stutzen des Kühlers verbunden. Ich kann jeden Millimeter Platz, den ich gewinnen kann, gut gebrauchen.  Desweiteren wurde der Luftmassenmesser mit dem Luftfilter montiert. Später wird die gesamte Bodenplatte von unten montiert und festgeschraubt.

Das Kühlermodell ist bei Schweizer Motorsport angekommen und ich warte auf das Angebot von Marc Schweizer. Schweizer Motorsport benötigt in der Regel 3 - 4 Wochen bis die Kühler fertiggestellt sind. Bis zur Auslieferung habe ich genügend Zeit um andere Dinge vorzubereiten. Und es bleibt noch viel zu tun, so muss ich abklären welche Samco - Rohre noch benötigt werden, ein Aluminium - Wasserrohr muss  noch gekürzt werden, verschiedene elektrische Kabel müssen verlegt werden, eine Zwangsluftführung in der Nase muss angefertigt werden, usw.

  

30. NOVEMBER 2018

Die neue elektrische Wasserpumpe wurde provisorisch an der tiefsten Stelle im Motorraum eingebaut. Es geht wirklich sehr eng zu, mal sehen wie das mit der Verlegung der Samco - Rohre funktioniert. Die Pumpe wird auf Moosgummi eingebaut damit diese vom Aluminiumblech, welches den Luftfilter und Luftmassenmesser trägt, entkoppelt ist. Das komplette Aluminiumblech muss verstärkt werden da dieses viel zu dünn von HKT ausgelegt wurde. Beim Fahren schwingt das dünne Aluminiumblech ständig, die Befestigungsschrauben lösen sich dann. Ich habe bereits zwei Mal das Blech inklusive Luftfilter und Luftmassenmesser fast komplett verloren. Aus dem Grund werde ich das Blech verstärken oder sogar eine komplette neue Halterung bauen. Die elektrische Wasserpumpe muss etwas nach hinten geneigt werden damit immer Wasser am Eingang der Pumpe vorhanden ist. Aber damit nicht genug, ich muss die Pumpe so einbauen dass wenn ich den Luftfilter ausbauen möchte, ich nicht immer die elektrische Wasserpumpe mit ausbauen muss.

  

30. NOVEMBER 2018

Das Modell wurde fertiggestellt und geht heute auf die Reise zu Schweizer Motorsport. Dort werden die beiden Kühler nach diesen Vorgaben hergestellt. Der Spalt zwischen beiden Kühlern wird laut H. Schweizer auch keine 12mm betragen, sondern wird deutlich geringer sein. Zwischen beiden Kühlern muss ein Moosgummitrennstreifen eingelegt werden, damit beide Kühler untereinander entkoppelt sind. Des Weiteren dichtet dieser Moosgummistreifen beide Kühler untereinander ab, damit keine Luft entweichen kann. Absolut notwendig wird die Luftführung ab der Kühler bis zur Nase sein. Diese wird aus Aluminium hergestellt und zwingt die Aussenluft  durch die beiden Kühler. Der Luftstrom von Aussen darf sich nicht hinter dem Lüftungsgitter der Nase verwirbeln oder einen anderen Weg einschlagen wie der Weg der durch die beiden Kühler führt. Als nächstes wird der Einbau der Wasserpumpe vorgenommen, die Halter des Kühlers am Rahmen müssen hergestellt werden und der Ausgleichsbehälter wird bereits eingebaut. Die Herstellung der beiden Kühler wird wohl 4 Wochen dauern, also bleibt genügend Zeit die restlichen Dinge zu bestellen oder herzustellen.

  

28. NOVEMBER 2018

Simon Höckmayr hat mir ein Angebot gemacht für den neuen grösseren Motorkühler, den Wasserkühler für die Ladeluft und den Wasserladeluftkühler. Erstklassige Arbeit, der Wasserladeluftkühler mit den gefrästen Kästen gefällt mir sehr gut. Ich werde den Wasserladeluftkühler bei Simon Höckmayr kaufen, der Preis und die Qualität ist einfach super.

  

  

27. NOVEMBER 2018

Heute ging es weiter mit dem Projekt Wasserladeluftkühler. Ich habe mir ein Modell der beiden Kühler gebaut um zu sehen ob die gewünschte Grösse der beiden Kühler auch unter die Nase des HKT passt. Es geht verdammt eng zu unbter der HKT - Nase und so bleiben mir 10mm Luft unter der Nase. Das ganze Paket, der Motor - Kühler und der NT - Ladeluftkühler, die Kästen und der Spalt zwischen Motorkühler und NT - Ladeluftkühler von 12 mm, misst 121 mm. Der NT - Kühler hat ein Netz von 36mm. Simon Höckmayr bietet den NT - Ladeluftkühler  mit einem Netz von 22mm an, aber ich möchte die Kühlleistung steigern ohne die Kühlleistung des Motorkühlers zu verschlechtern. Der NT - Kühkler sitzt vor dem  Motorkühler und je enger das Netz des NT - Kühlers ist, desto weniger Luft kommt an den Motorkühler. Dies alles muss unbedingt bei der Wahl des Netzes mit berücksichtigt werden. Wenn das Modell fertiggestellt ist, wird dieses zu Schweizer Motorsport gesendet der dann den Performance Kühler herstellt. Als nächstes werden die Halter des Motorkühlers hergestellt mit den Gummiblöcken auf denen der Motorkühler dann befestigt wird.

Der Lüfter wurde mit neuen Befestigungen schräg eingebaut. Dieser gibt den Neigungswinkel des neuen Kühlerpaketes an. Das Modell liegt nun genau am Lüfter an, der definitive Kühler hat natürlich einen Abstand zum Lüfter. Dieser Spalt wird 2 mm sein.

  

  

26. NOVEMBER 2018

Der Motorkühler wurde heute komplett entfernt. Das Kühlwasser wurde abgelassen und alle Samcorohre wurden abgebaut. Nun wird der Lüfter, der senkrecht stand, nach hinten geneigt. Das ist enorm wichtig da sonst der viel grössere Motorkühler nicht unter die Nase passt. Der Neigungswinkel des Lüfters gibt auch den Neigungswinkel des Motorkkühlers vor. Der Lüfter wurde mit neuen Halterungen angepasst und verschraubt. Diese befinden sich im Moment in der Lackierkabine und werden morgen eingebaut. Der Lüfter ist schräg eingebaut mit einem maximalen Neigungswinkel. Dieser liegt fast an den Befestigungsschrauben des Lenkungsgetriebes an. Ich habe einen Abstand von 2 mm zu den Befestigungsschrauben gewählt.

Der Motorkühler wird nun sehr genau an den Neigungswinkel des Lüfters angepasst. Der Abstand zwischen Motorkühler und Lüfter beträgt genau 2mm. Der Abstand zwischen Lüfter und Motorkühler sollte nicht grösser sein, da sonst beim Lüfterbetrieb zu viel Wind zwischen Lüfter und Motorkühler verloren geht! Die Gummiblöcke unten am Motorkühler werden 3 mm nach oben gebogen damit der Motorkühler geneigt werden kann in der Hoffnung dass der Abstand zum Lüfter passt. 

Morgen beginne ich mit dem Modell des Motorkühlers damit ich den Motorkühler mit allen Anschlüssen und Befestigungsteilen bestellen kann. Die Breite des Motorkühlers hat sich ein wenig verringert, was der Verlegung der Samcorohre zu Gute kommt. Der Platz vorne in der HKT - Nase ist sehr eng und es kommt auf jeden Millimeter an. Die Abmessungen des Motorkühlers sind nun 460mm Breite und 440mm Höhe. Der NT - Kühler wird dann 440mm Breite und 440mm Höhe haben.

  

  

  

  

25. NOVEMBER 2018

Der Ladeluftkühler ( LLK ) ist ausgebaut worden. Die Rohre der Ansaugung wurden sorgfältig geschlossen damit dich kein Dreck darin ansammelt. Das Problem besthet darin die genauen Abmessungen der beiden Kühler, Motorkühler und Kühler ( NT Kühler ) für den Wasserladedruckkühler ( WLLK ) zu finden. Die Abmessungen der beiden Kühler müssten folgende sein:

Motorkühler:

Breite 475 mm oder 460mm

Höhe 440 mm

Niederdruckkühler ( NT Kühler ):

Breite: +/- 455mm

Höhe 440mm

Beide Kühler stehen schräg, der aktuelle Motorkühler ist unten am Rahmen an 2 Flacheisen befestigt und ist genau senkrecht eingebaut. Damit ich den neuen Kühler schräg einbauen kann, und dieser muss wegen der grösseren Abmessungen schräg eingebaut werden, muss ich die unteren Flacheisen neu befestigen damit der neue Motorkühler auch schräg eingebaut werden kann. Auf den Fotos erkennt man auch die Einbaulage des Ölkühlers. Wie und wo ich diesen einbauen werde weiss ich noch nicht genau. Aber ich möchte diesen schon so einbauen damit dieser besser von der Aussenluft durchströmt wird. Es bleibt noch abzuklären welche Dicke die beiden Kühler, Motorkühler und NT - Kühler haben sollen. Der NT - Kühler hat eine Dicke von 22mm. Aber ganz fest ist dieses Mass auch noch nicht. Es wird verdammt eng vorne in der Nase. Die Wasserrohre des NT - Kühlers müssen auch noch zwischen die Nase und den Motorkühler passen. Die Anschlüsse des NT - Kühlers haben einen Durchmesser von 22 mm. Wie dick der Motorkühler sein wird, steht noch nicht fest. Mein Wunschmass beträgt maximal 70mm. Mal sehen ob dieses Paket in die Nase passt. Aus dem Grund wird nun der Motorkühler ausgebaut und ein Modell der beiden neuen Kühler angefertigt und da eingebaut wo die beiden Kühler ihren Platz haben werden. Erst wenn alles komplett geplant und gezeichnet ist wird bestellt. Der Einbau aller Komponenten wird dann, vorausgesetzt alles wurde genau geplant und berechnet, schnell erledigt sein. So ist der Plan. Mal sehen ob alles auch so in der Praxis klappt. Jetzt wird erst einmal ein Modell angefertigt. 

  

  

  

  

23. NOVEMBER 2018

Die Nase am HKT ist abgebaut worden. Unter der Nase sieht es an sich sehr sauber aus. Das einzige was mich stört, im Ladeluftkühler ist im Bereich der rechten Aufhängung ein Leck. Man sieht es im linken Foto auf der linken Seite des Ladeluftkühlers, der schwarz/braune Fleck neben dem Gummipuffer. In Fahrtrichtung natürlich die rechte Seite. In diesem Winter ist der Umbau auf einen Wasserladeluftkühler geplant. Bei diesem System wird der Einbau eines grösseren Motorkühlers und eines Niederdruckkühlers für den Wasserladeluftkühler notwendig. Dieser dünnere 22 mm breite Niederdruckkühler befindet sich vor dem Motorkühler. Mein Ölkühler befindet sich im Moment hinter dem Motorkühler und noch hinter dem Lüfter, an der wohl ungeeignetesten Stelle im Motorraum und wird dort sehr schlecht von der Aussenluft durchströmt.

Wenn wir schon von der der Durchströmung der Kühler von der Aussenluft reden, beim Betrachten der Fotos fällt mir etwas auf. Auf dem Motorkühler sind die Einschläge der Mücken deutlich zu erkennen. Also wird dieser auch von der Aussenluft durchströmt, ob es ausreicht ist eine andere Sache, aber der Motorkühler wird von der Aussenluft durchströmt. Oberhalb des Motorkühlers ist ein Alublech mit Kederband zu erkennen. Das ist auch die obere Kante des Lüftungsausschnittes in meiner Nase. Oberhalb dieses Lüftungsausschnitts gibt es in meiner Nase keine weitere Lüftungsausschnitte. Also welche Aussenluft soll da den Ladeluftkühler durchströmen? Sehe ich mir das Netz des Ladeluftkühlers an, weiss ich oder verstehe ich warum dieser so sauber ist. Da sind keine Mückeneinschläge oder sonstige Verunreinigungen zu sehen. Ich bin mir sicher dass der Ladeluftkühler an der Stelle, wo er jetzt eingebaut ist, sehr schlecht oder gar nicht von der Aussenluft durchströmt wird.

 

 

22. NOVEMBER 2018

UPATE: Die Position des LLK im HKT, und nicht nur im HKT sondern in allen Seven, ist ungünstig. Aus dem Grund gehen meine Überlegungen in Richtung Wasserladeluftkühler. Ein netter und kompetenter HKT Kollege hat bereits mit dem Umbau seines HKT auf Waserladeluftkühler begonnen.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, Simon Höckmayr rief mich an wegen einem Angebot für einen Wasserladeluftkühler. Er hat Bedenken bei 2 in Reihe geschalteten Wasserladeluftkühler. Er befürchtet, dass wegen der längeren Strecke im Wasserladeluftkühler, sich dort Stauwärme bilden könnte. Die Bedenken sind berechtigt aber trotzdem befürworte ich das Projekt des HKT Kollegen genau diese 2 Wasserladeluftkühler so einzubauen. Ich bin mir sicher, wenn es mit 2 Wasserladeluftkühler funktioniert, dass Simon Höckmayr diese auch so anbieten wird.

Die Richtung geht dahin, 2 Wasserladeluftkühler aus dem BMW M5 in Reihe zu schalten. HKT benutzt diesen Wasserladeluftkühler auch, aber bei dem System von HKT wird nur 1 BMW M5 Wasserladeluftkühler eingesetzt. Wahrscheinlich ist dieser auch völlig ausreichend, aber es spricht nichts dagegen 2 Wasserladeluftkühler zu nehmen. Es gibt jedoch physikalische Gesetze die man nicht ausschalten kann. So ist es wichtig dass bei dem System , 2 Wasserladeluftkühler in Reihe, das warme Wasser schnell durch die 2 aneinander geschweissten Wasserladeluftkühler fliessen kann. Wird das warme Wasser nicht schnell genug durch die beiden Wasserladeluftkühler gedrückt kann Stauwärme im Wasserladeluftkühler entstehen. Dadurch kann die Kühlleistung sehr beeinträchtigt werden, diese kann sogar in dem Fall schlechter sein als mit einem Wasserladeluftkühler. Die zusätzliche Wasserpumpe muss es schaffen die warme Wassermenge schnell durch die Wasserladeluftkühler zu drücken. Die Querschnitte der Rohre im Wasserladeluftkühler begrenzen jedoch den durchfliessenden Wasserstrom und so kann es vorkommen, muss aber nicht, dass sich das warme Wasser im Wasserladeluftkühler staut und ein Druck aufgebaut wird.

Auf jeden Fall benutzt BMW beim BMW M5 nur einen Wasserladeluftkühler der für die Leistung des BMW M5 auch völlig ausreichend ist. BMW hat, laut einem BMW Kollege,  lange getestet wie gross ein Wasserladeluftkühler sein muss um der gewünschten angestrebten Leistung und der damit resultierenden Ladelufttemperatur gerecht zu werden. Der nun im BMW M5 vorhandene in Serie eingebaute Wasserladeluftkühler ist das Ergebniss einer langen Testphase und stellt laut BMW das Optimum dar.   

Wenn ich mit dem Umbau beginne werde ich weitere Details bekannt geben.

Im Moment ist die komplette Planung das geistige Eigentum von einem HKT Kollegen der bereits mit dem Umbau beschäftigt ist. Aus Respekt vor seiner Planung und Berechnungen möchte ich an dieser Stelle keine weiteren Details bekannt geben. Aber ich bin sehr gespannt wie das ganze System aussieht und in erster Linie, wie es dann im eingebauten Zustand funktioniert.

Ich denke, da mein Motor mit einem Ladeluftkühler bereits 400 PS drückt, dass ich auf das System mit nur einem Wasserladeluftkühler zurückgreifen werde.

Eingebaut werden dann folgende Komponenten:

  • eine zusätzliche elektrische Wasserpumpe EWP 80
  • ein Niederdruckwasserkühler von 39cm x 44 cm und eine Dicke von2,2 cm
  • ein anderer Motorkühler mit den gleichen Abmessungen wie der Niederdruckwasserkühler, 39 cm x 44 cm und einer Dicke von 6,8 cm.
  • 1 Wasserladeluftkühler aus dem BMW M5
  • 1 Ausgleichsbehälter
  • Diverse Rohre und Bögen von SAMCO

Weitere Fotos und Details folgen

18. SEPTEMBER 2018

Die Überlegungen für die Position des LLK, wenn dieser nicht Wassergekühlt ist, laufen. Eine Lösung die sich anbieten würde, wäre der Einbau eines grösseren LLK vor dem Kühlmittelkühler. Da gegen spricht dass der Kühlmittelkühler nicht mehr von der kühlen Aussenluft durchströmt wurde, sondern von der schon teilweise erwärmten Luft des LLK. Bei der Anordnung des LLK vor dem Kühlwasserkühler des Motors strömt ein Teil der kühlen Kühlluft zunächst durch den LLK, diese wird in dem LLK erwärmt und strömt mit diesem erwärmeten Luftwert weiter hinten durch den Kühlmittelkühler. Die Differenz beider Temperaturen, also der Unterschied der kühlen Luft die den Kühlmittelkühler durchfliesst wenn der LLK sich nicht vor dem Kühlmittelkühler befindet  und der erhöhten Temperatur die den LLK bei der Anordnung vor dem Kühlmittelkühler durchfliesst, lässt die Kühlmitteltemperatur ansteigen. Um welchen Wert kann ich nicht sagen, aber es gefällt mir nicht wenn die Kühlwassertemperatur durch diesen Umbau ansteigen würde. Die beste Position des LLK wäre unterhalb des Kühlmittelkühlers, da dort der LLK gut von der kühlen Luft durchflossen würde.

Ich habe mir die Position des Kühlmittelkühlers angesehen. Dem Mückenschlag am Kühler zu beurteilen wird nur etwa +/- 80% der Kühlerfläche voll genutzt. Auf jeden Fall sieht man eine deutliche Linie, wie von einem Lineal gezogen, wo die Mücken einschlagen. Diese Linie befindet sich +/- 15 cm von der Unterkante des Kühlmittelkühlers entfernt. Das heisst jetzt nicht dass die Fläche ab dieser Linuie nach unten am Kühlmittelkühler nicht genutzt wird, das heisst lediglich dass der Kühlmittelkühler ab der genannten Linie nach oben hin optimal von der Aussenluft durchströmt wird.

Beim Ladeluftkühler, LLK, werden nur etwa 7 Reihen des LLK von der Aussenluft durchströmt, die anderen Reihen liegen, bedingt durch den Winkel des Kühlmittelkühlers, hinter dem Kühlmittelkühler und werden fast gar nicht von der Aussenluft durchströmt. Das heisst in anderen Worten dass nur +/- 60% des Netzes des LLK von der kühlen Aussenluft durchströmt werden. Ein Wert der nicht gerade optiimal ausfällt! Der LLK ist von der Fläche her schon knapp bemessen, die Konstruktion der Nase am HKT lässt auch keinen grösseren LLK zu, und wenn dann nur 60% des LLK von der Aussenluft durchströmt werden, ist das nicht optimal. Auf Grund des akuten Platzmangels im HKT ist die günstige Position des LLK nicht so einfach umzusetzen und ich bin bestimmt nicht der erste der sich mit dem Thema beschäftigt.  

Dazu kommt dass der Ölkühler auch vor dem Kühlmittelkühler eingebaut ist. Würde der LLK vor dem Kühlmittelkühler eingebaut werden, müsste der Ölkühler weichen und müsste eine andere Einbauposition bekommen. Eventuell dort wo der originale LLK beim HKT sitzt. Mal sehen wie die Überlegungen weiter verlaufen.

Auf dem Foto links ist ein grösserer LLK zu sehen. Auf dem rechten Foto ist der Einbau des LLK an einem Seven von einem Seven - Kollegen zu sehen. Hier sieht man deutlich dass der LLK vor dem Kühlmittelkühler sitzt. Seitlich wurden beide Kühler geschlossen damit keine kühle Luft zwischen den beiden Kühlern entweichen kann.

   

2. SEPTEMBER 2018

Ein Ladeluftkühler hat, wie der Name schon sagt, die Aufgabe, die Luft, die durch den Turbo verdichtet wird und sich dadurch stark erwärmt, wieder auf eine brauchbare nützliche Betriebstemperatur abzukühlen. Die Temperatur der Ladeluft spielt für die Leistung des Motors eine sehr wichtige Rolle. Je höher die Ladeluft ist, umso mehr dehnt sich die Luft aus. Je kühler die Ladeluft ist, umso mehr zieht die Luft sich zusammen. Das hat zur Folge dass die kühlere Luft mehr Dichte hat. Durch diese höhere Dichte, also kühlere Luft, hat man mehr Gasdurchsatz im Verbrennungsraum, da die kühlere Luft weniger Platz im Verbrennungsraum einnimmt als die wärmere Luft.

Eine Reduzierung der Ladeluft - Temperatur um 10° C erhöht die Leistung im Motor um etwa 3%. Die verdichtete Ladeluft hat je nach Ladedruck eine Temperatur von +/- 100°C.

Im HKT, bedingt durch die zur Verfügung stehenden engen Platzverhältnisse, kann die Ladelufttemperatur sogar 150°C und mehr erreichen. Der Ladeluftkühler kühlt diese auf etwa 40 - 60°C ab. Um die Leistung zu erhöhen müssten die Bedingungen des Ladeluftkühlers und der Ladeluft verbessert werden. Dies kann auch durch den Einbau eines grösseren Ladeluftkühler erfolgen.

Die Verbesserung des Ladeluftkühlers und der Ladeluft kann durch 2 Arten erfolgen:

  • Herkömmliche Ladeluftkühler die von der Aussenluft durchströmt werden.
  • Wassergekühlte Ladeluftkühler, unterteilt in 2 Gruppen: Indirekte Ladeluftkühlung und Direkte Ladeluftkühlung.

Auf den Fotos unten links und rechts sieht man beide Systeme im Vergleich.

WICHTIG: Ich habe beide Grafiken von einem Kollegen zugesandt bekommen und weiss daher nicht woher und von wem diese stammen. Aus Datenschutzgründen möchte ich auf folgendes hinweisen, sollte ich Urheberrechte durch die Veröffentlichung auf meiner HP verletzt haben, bitte ich um Benachrichtigung. In diesem Fall werden beide Grafiken umgehend von mir entfernt!

 

                                           Direkte Ladeluftkühlung                                                                                                          Indirekte Ladeluftkühlung

  

                                                                                     Auf den Fotos unten links und rechts ist mein im HKT verbaute LLK zu sehen.